Photovoltaik

Der Weltorganisation für Meteorologie zufolge ist 2017 das wärmste jemals registrierte Jahr weltweit.

 

Meteoswiss verfügt seit 1864 über genaue Messdaten und schreibt:

2017 erlebten wir den drittwärmsten Frühling, den zweitheissesten Juni, die mildeste Nacht, einen Jahrhundert-Gewitterregen im Tessin, im Westen und Süden der Schweiz den sonnigsten Oktober. Im August fiel am Nordrand der Schweiz die höchste je erfasste Zehnminuten-Regensumme.

 

Am 1. und 2. September erlebte unsere Region eine selten gemessene Niederschlagsmenge von 150 mm. Bei der Schlossbrugg stieg der Littenbach auf eine Höhe von 170 cm. Bei 110 cm wird Voralarm und bei 130 cm wird Alarm ausgelöst. Bei der Messstation Widnau erreichte der Rheintaler Binnenkanal einen Durchfluss von 115 m3 pro Sekunde. Im langjährigen Mittel fliessen 11.1 m3 pro Sekunde durch.

 

In einem derartigen Rekordjahr müsste auch unsere Photovoltaikanlage auf dem Dach der Stäpfliturnhalle Rekordresultate liefern. Hohe Temperaturen führen nicht zu einer höheren Energieausbeute. Im Gegenteil. Der Wirkungsgrad einer Photovoltaikanlage sinkt bei hohen Temperaturen. Ein entscheidender Faktor für die Stromproduktion ist die Globalstrahlung, also die gesamte Strahlungsenergie der Sonne, die bei uns auf der Erde ankommt. In Berneck waren es im vergangenen Jahr 852 kWh pro m2. In Spanien rechnet man im Jahresmittel mit ca. 2000 kWh/m2 und in der Sahara mit ca. 2500 kWh/m2.

  

 

Nicht Juli und August waren 2017 unsere Spitzenmonate, sondern Mai und Juni. Im Januar lag Schnee auf den Modulen.

 

Stromproduktion pro Tag

 In unseren Breitengraden fehlen längere Schönwetterperioden. Immer wieder ist der Himmel wolkenverhangen und die Stromproduktion nimmt ab. Im Januar lag Schnee auf den Solarpanels.

 

Monatliche Regenmenge in Litern pro m2. Quelle: agrometeo